Autorin & Journalistin

„Schreiben ist wie träumen – nur krasser!“

Literatur, die hinsieht, zuhört, weiterdenkt. Artikel, Gedichte, Romane – nah an den Menschen und ihren Geschichten.

Literarisches

Texte über das, was zwischen den Zeilen liegt.

Journalistisches

Über Menschen, ihre Lebensrealitäten und gesellschaftliche Themen.

Zur Person

“Im Leben wie in ihren Texten ist sie immer auf der Suche nach dem Menschlichen im Menschen.”

Anne Brockmann

wurde 1988 geboren und wuchs im Berliner Umland auf. Heute lebt und arbeitet sie mit ihrem Hund Pongo in Stuttgart. Sie schreibt Lyrik, Prosa und journalistische Texte.

Im Frühjahr 2026 erschien ihr Debütroman Barfuß bei Luke im Verlag Freies Geistesleben. Derzeit studiert sie Literarisches Schreiben und Essayistik an der Akademie Faber-Castell in Stein. Immer wieder verbindet die Autorin das

Schreiben mit ihrer pädagogischen Ausbildung und gibt zum Beispiel Workshops in Kreativem Schreiben für Menschen ohne Obdach und ohne festen Wohnsitz, für jugendliche Straftäter und für Menschen mit Fluchterfahrung.

Literarisches

Gedichte, Kurzgeschichten & Erzählungen

Ihr Großvater fragt seine Enkelin Anne Brockmann nach dem Lesen ihrer Texte immer wieder: „Wo nimmst du das bloß alles her?“ Einmal hat sie gesagt: „Aus dem Leben. Hinschauen und empfindsam sein. Das versuche ich.“

Journalistisches

Artikel & Beiträge

Wirklichkeit suchen, abbilden und verwandeln – wenn auch nur ein klitzekleines Stück – das versucht Anne Brockmann in ihren journalistischen Texten. Mit Beiträgen für einen Lokalteil der Märkischen Allgemeinen Zeitung verdiente sie vor über 20 Jahren ihr erstes Taschengeld. Heute schreibt sie für Zeitungen und Magazine deutschlandweit.

„Ein großer Esel“

Baden-Württembergs erster türkischstämmiger Suchtberater, erschienen am 19. November 2025 in Kontext Wochenzeitung

Am Leben bleiben – Alix Puhl

Suizide verhindern – tomoni mental health, erschienen am 14. Oktober 2025 in Veto Magazin

Damit es dem Pferd weiter gut geht

Deutschlands erste Pferdeklappe, erschienen am 25. Mai 2025 in chrismon

Metamorphose – Mariam Claren

Aktivismus für den Iran, erschienen am 20. Juni 2024 in Veto Magazin

„Eigentlich würde ich gern in einen Kegelverein eintreten“

Hashtag armutsbetroffen, erschienen am 18. November 2022 in fluter

„Der Wald war mein Kinderzimmer“

Waldfluencerin Fee Brauwers, erschienen am 16. November 2022 in fluter

Auch Männer werden geschlagen

Männerhilfetelefon, erschienen im November 2022 in Trott-war

Leben in Kisten

Obdachlos mit Hund, erschienen am 5. Juni 2019 in Kontext Wochenzeitung

Verspieltes

Schreibwerkstätten

Als ich 18 Jahre alt war,

durfte ich eine Woche lang unter professioneller Anleitung mit 29 anderen Jugendlichen zusammen schreiben – in einem alten, gemütlichen Haus in den Kiefernwäldern Brandenburgs.

Ich war für einen Literaturpreis nominiert und die Einladung zum Schreibcamp war der Preis. In den sieben Tagen fernab meines Alltags habe ich alles Mögliche gemacht – ein paar Akkorde auf der Gitarre gelernt, Volleyball gespielt, Stockbrot am Lagerfeuer gegrillt. Ich hatte eine erfüllte Zeit. Nur geschrieben habe ich nicht. Ein Gedicht oder eine Geschichte auf Knopfdruck?

Ich war überzeugt, das könnte nicht funktionieren. Spiele, um Kreativität auszulösen und um Wörter herbeizulocken? Nö! Glaubte ich nicht dran. Das Schreiben war mir zu ernst, als dass ich es spielerisch angehen wollte.

Heute ist mir das Schreiben immer noch ernst.

Ernster noch als damals vielleicht. Aber mein Verhältnis zu Schreibspielen, Kreativitätsübungen und Wörtern, die zunächst mal einfach nur so auf dem Papier landen, hat sich verändert. Inzwischen habe ich selbst eine Ausbildung zur Gruppenleiterin für kreatives Schreiben absolviert.

In einem Gefängnis habe ich mit jungen Straftätern geschrieben, in einer therapeutischen Wohngruppe mit suchtkranken Mädchen und jungen Frauen, im Rahmen eines eigenen Projekts mit wohnungs- und obdachlosen Menschen. Und ich bin immer wieder erstaunt und dankbar, was die kleinen Impulse, die vielfach in Schreibwerkstätten genutzt werden, freilegen und auslösen können – bei mir selbst und bei anderen.